Chronik

 

1949 lebten in Kleineichen 1002 Einwohner. Davon waren sehr viele schulpflichtige Kinder. Darum wurde in den ersten Jahren nach dem Krieg in einer Gaststätte eine notdürftige Schulklasse eingerichtet. Da dieses Provisorium für einen geregelten Schulbetrieb ungeeignet war, wurde beschossen in Kleineichener eine Volksschule zu bauen. Das Gelände am Ericaweg (heute Kirchstraße) wurde von der damaligen Gemeinde Rösrath für die neue Schule zum Preis von 1,00  DM/m² von der Mayerschen Gutsverwaltung erworben. Die Größe des Schulgelände belief sich damals auf 7.947 m². Die Grundsteinlegung für das Schulgebäude erfolgte Anfang 1949. Bereits am 19.November 1949 wurde Richtfest gefeiert, die offizielle Übergabe als Schulgebäude, das von außen bis heute unverändert ist, erfolgte am 18. Juli 1950.

 

Im Schulgebäude waren 2 große Klassenräume. Ebenfalls befanden sich im Gebäude eine große Küche, ein Lehrerzimmer, ein Kartenraum, eine Mädchen und Knabentoilette sowie im Keller der 9 x 7 Meter große Turnraum. In den zwei Klassen wurden 3 Klassengruppen unterrichtet. 1-3 Klasse, 4-5 Klasse und Klasse 6-8. Die ersten Lehrer in der Schule waren Herr Klein und Herr Meißner.

 

Die Schule in Kleineichen war eine Katholische Grundschule auf die fast die gleiche Anzahl katholische und evangelische Kinder gingen. Aus diesem Grund haben die Eltern sehr unbürokratisch bald beschlossen, aus der Katholischen Grundschule eine Gemeinschaftsgrundschule zu machen.

 

Die Volksschule in Kleineichen wurde im Jahr 1968 aufgelöst. Nachdem das Gebäude einige Jahre leer gestanden hat, fand bis 1984 in den Räumen die Behindertenschule Rösrath ein Zuhause. 

Nach 3 Jahren Leerstand hat im Jahr 1989 der Bürgerverein Kleineichen mit über 3.500 Stunden Eigenleistung das alte Schulgebäude zum Bürgerzentrum, so wie  sich das Gebäude heute darstellt, umgebaut. Das Bürgerzentrum Kleineichen wurde am 20.Mai 1990 eröffnet.